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Herzinfarkt, Kammerflimmern und Kreislaufstillstand sind keine Erkrankungen, die sich nur auf sogenannte Risikogruppen in unserer Gesellschaft beschränken. Es kann jeden treffen. Der Faktor „Zeit“ spielt hierbei eine große Rolle, denn bei einem Kreislaufstillstand verringert sich pro Minute ohne Maßnahmen die Überlebenschance des Betroffenen um etwa 10%. Die Maßnahme erster Wahl ist für den Ersthelfer, als auch für den Rettungsdienst, die Herzlungen-Wiederbelebung (HLW), um die Organe und das Gehirn mit Sauerstoff zu versorgen, bis sich der Kreislauf wieder stabilisiert hat. Jedoch stellt man fest, dass die Herzlungen-Wiederbelebung von den Ersthelfern oft als „schwierig“ erachtet und mit Vorsicht betrachtet wird. „Was passiert, wenn ich etwas falsch mache?“, „beatmen würde ich einen Fremden nicht.“ lauten oft die Antworten, oftmals sind es Ausreden um sich dieser Thematik stellen zu müssen. Interessanterweise zeigt die Statistik, dass Reanimationen am häufigsten im häuslichen Bereich vorkommen, der Ersthelfer kennt demnach den Betroffenen. Einfach erlernbar bei der HLW ist die Kompression des Brustkorbes, um den Blutkreislauf bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes aufrecht zu erhalten. Wird der Kreislaufstillstand beobachtet (der Betroffene bricht vor den Augen der Angehörigen zusammen) ist noch für ca. 3 Minuten der Sauerstoff im Blut für die Versorgung des Gehirns vorhanden. Irreparable Schädigungen treten nach etwa 8 Minuten auf. Somit braucht in dem Zeitraum von 11 Minuten „nur“ der Brustkorb gedrückt werden, um den Betroffen zu retten. Bei sofortigem Notruf trifft der Rettungsdienst nach 7 Minuten ein und übernimmt die weitere Behandlung. In 11 Minuten können Menschenleben gerettet werden… In 11 Minuten muss der Ersthelfer mit einfachen Maßnahmen aktiv werden.. 11 Minuten… Eine Menge Zeit…
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Saison 2010:

13.05.2010 bis 19.09.2010


