| Sunday, 27 June 2010 22:13 | ||||
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Das dreitägige MAXfest näherte sich am Samstag mit rund 85.000 Besuchern seinem Höhepunkt. Auch die Motorradstreife Augsburg-Lang war wieder mit zwei Dienstmaschinen beteiligt. Da es zu Beginn noch relativ ruhig war, konnten beide Motorräder sich am nördlichen Zugang beim Moritzplatz aufstellen und sich einen Eindruck der zuströhmenden Massen verschaffen. Diese Gelegenheit nutzten auch die kleinsten Gäste, um auf einem Dienstmotorrad sitzen zu dürfen und sich von den Eltern fotografieren zu lassen. Vielleicht wurde ja bei so manchem kleinen Jungen ein Traum geweckt, sich später auch der Motorradstreife anzuschließen. Als gegen 21Uhr eine junge Frau zum Rettungswagen, der ebenfalls an diesem Zugang Standort bezogen hatte, gebracht wurde, begann eine arbeitsreiche Zeit für die beiden Einsatzkräfte.
Benjamin Weber (li) und Karl Grün (re) Während der Rettungsassistent bei der Erstversorgung der jungen Patientin mithalf, wurde gleichzeitig der Transport vorbereitet und der Rettungswagen auf dem Weg zum Sanitätszentrum in der Hallstraße vorbereitet. Um eine Gefährdung anderer Gäste und des Transports möglichst gering zu halten, bereitete eine Dienstmaschine dem Rettungswagen freie Bahn durch die Fußgängerzone und eskortierte ihn über den verkehrsreichen Königsplatz. Dort musste ein Zwischenstopp eingelegt werden, da ein Notarzt hinzugerufen wurde. Während dieser mit der Behandlung der Patientin beschäftigt war, ergab sich an einem der Bahnsteige der Straßenbahn ein zweiter Einsatz, der parallel abgedeckt werden musste. Zurück am Aufstellort diente die Streife auch diversen ortsunkundigen Gästen als Ansprechpartner für Orientierungsfragen und erteilte Auskünfte, beschrieb Wege und kümmerte sich um die Fragen der Besucher.
Da sich die hohe Besucherzahl und die daraus resultierenden Versorgungen durch den Sanitätsdienst im Laufe des Abends steigerten, wurde durch die Einsatzleitung der Motorradstreife der Auftrag erteilt, einen möglichen Aufstellort für ein weiteres Sanitätszelt zu erkunden. Hierfür ist durch die Wendigkeit und hohe Mobilität des Motorrades die Motorradstreife das ideale Einsatzmittel. Die anrückenden Kräfte wurden durch die Streife eingewiesen und der erkundete Ort diente als zusätzliche Anlaufstelle für die Besucher. Auch am letzten Tag des Maxfestes konnte die Motorradstreife ihren Einsatzwert und die positive, vertrauenserweckende Wirkung auf die Gäste unter Beweis stellen. Nächstes Jahr werden die Dienstmaschinen sicher wieder eine gern gesehene Ergänzung dieses Sanitätsaufgebots sein.
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Kurzmeldung:
interessante Einsätze der Motorradstreife
unter "Einsatzberichte"



